25.000 € Zwangsgeld wenn diese Puppe nicht zerstört wird

  • 0
Zwangsgeld, Cayla Warnung Puppe Bundesnetzagentur energyscout

25.000 € Zwangsgeld wenn diese Puppe nicht zerstört wird

Nein, dies ist kein Fake! Wie wir bereits in einem Blogbeitrag vom 10. Juni diesen Jahres berichteten, warnte zu diesem Zeitpunkt noch die Bundesnetzagentur vor der Puppe „Cayla“.  Nun bestätigt auch die Webseite mimikama.at dass es sich hier bei der Strafandrohung von einem Zwangsgeld von bis zu 25.000 € um kein Fake handelt!




Nach Auffassung der Bundesnetzagentur ist „Cayla“ alles andere als eine harmlose Puppe. Diese Puppe ist in der Lage ihre Kinder auszuspionieren. Diese sprechende Puppe verrät so viel über ihre Besitzer, dass die Bundesnetzagentur sie verbietet. Die Tonaufnahmen der Kinder fließen an ein Unternehmen, dass sammelt, was Millionen Menschen sagen.




Die Bundesnetzagentur, die für die Einhaltung des Gesetzes zuständig ist, bestätigt, dass die Puppe “Cayla” eine „versteckte, sendefähige Anlage“ ist  – und die sind laut Paragraph 90 des Telekommunikationsgesetzes verboten. Sollte man diese Puppe nicht vernichten, dann droht ein Zwangsgeld! Wer diese Puppe zu Hause hat und nicht freiwillig zerstört, kann durch die Behörde mittels einen Verwaltungsaktes dazu aufgefordert werden. Dies wiederum kann schlimmstenfalls auch per Zwangsgeld in einer Höhe von bis zu 25 000 Euro durchgesetzt werden. Die Vernichtung selbst kann direkt zu Hause oder auf einem Recyclinghof erfolgen! Die Zerstörung kann man sich mit einem sogenannten Vernichtungsnachweis bestätigen lassen. Das Formular dazu kann man hier bei der Bundesnetzagentur downloaden.

Die Bundesnetzagentur schreibt selbst dazu: Weigern sich die Betroffenen, den Aufforderungen der Bundesnetzagentur freiwillig nachzukommen, können sie seitens der Bundesnetzagentur mittels Verwaltungsakt dazu verpflichtet werden. Diese Verpflichtung kann mit einem Zwangsgeld von bis zu 25.000 € durchgesetzt werden.

Cayla Warnung Puppe Bundesnetzagentur energyscout Cayla Warnung Puppe Bundesnetzagentur energyscout

Mit einem Kaufbeleg sowie dem Vernichtungsnachweis kann dann beim Verkäufer das Geld zurückverlangt werden. Laut der Verbraucherzentrale stehen die Chancen dafür gut.




Quelle: mimikama.at, Bundesnetzagentur, energyscout.eu

Übrigens…

…die Webseite mimikama.at engagiert sich leidenschaftlich gegen Abofallen, Spam-Nachrichten, Falschmeldungen oder schädliche Links im Internet. Wenn sie die größte deutschsprachige Web- und Facebook Fan-Seite, wenn es um das Thema „Das Internet sicher nutzen“ unterstützen möchten, dann gehen sie bitte auf: mimikama.at/spenden


Live Search

Blog