„SONNENTOR“ Bio und mehr Made in Austria

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„SONNENTOR“ Bio und mehr Made in Austria

…kann das funktionieren?

Bis vor vier Wochen sagte mir der Name „SONNENTOR“ nichts, zumindest konnte ich damit kein Unternehmen der Biobranche in Verbindung bringen und ein Unternehmen welches mit „Gemeinwohl-Ökonomie“ wirbt, wird von mir in Zeiten der Marktwirtschaft und Verbrauchertäuschung von Hause aus sehr skeptisch betrachtet.

Durch Zufall erfuhr ich nun von der Neueröffnung einer SONNENTOR-filiale in einem der größten Einkaufszentren in Dresden. Wer ist SONNENTOR, was will dieses Unternehmen hier???

Header-Eroeffnung-Dresden

Im Jahr 1988 gründete ein gewisser Johannes Gutmann in Österreich die Firma SONNENTOR mit der Idee, biologische Landwirtschaft mit naturnaher Produktionsweise als Alternative zu herkömmlicher Landwirtschaft den Menschen nahe zu bringen. Die ersten Bauern belieferten ihn bereits 1988 mit biologischen Kräuterspezialitäten. Nur ein paar Jahre später wird SONNENTOR Tschechien gegründet. In Ihrem 70 seitigem Nachhaltigkeits- und Gemeinwohlbericht 2015, den jeder in der Filiale einsehen und mitnehmen kann, ist der Erfolgsweg dieses Unternehmens detailliert aufgezeigt. Bereits seit 2011 ist das Pionierunternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie und sieht diese Art der Wirtschaftsform als alternativlos zum gegenwärtigen profitgetriebenen System an.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine Form der Marktwirtschaft, die die Ziele von Unternehmen umpolt, von Gewinnmaximierung und Konkurrenz zu Gemeinwohl und Kooperation. Die zentralen Säulen der Gemeinwohl-Ökonomie sind Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung. In dem aktuellen Nachhaltigkeits- und Gemeinwohlbericht wird u.a. genau aufgeführt, wofür das Unternehmen Sonnentor steht, wie hoch die Einnahmen sind, wofür wurde Geld ausgegeben, es gibt einen Verhaltenskodex für Mitarbeiter, Ethisches Beschaffungsmanagement, gerechte Verteilung des Einkommens, ethisches Verkaufen, ökologische Gestaltung der Produkte und noch viele andere interessante wirtschaftliche, soziale und ökologische Richtlinien.




Welche Produkte kann man nun bei SONNENTOR kaufen und warum sollte ich dort einkaufen?

Dazu ein Auszug aus dem Sonnentor-Konzept:

Auf Ihrer Webseite schreibt das Unternehmen über sich selbst:“SONNENTOR hat generell einen sehr hohen Qulitätsanspruch. Diese Qualität wird durch ein „Total Quality Management System“ (=TQMS) gewährleistet.“

Weder Farbstoffe noch künstliche Aromazusätze oder gar Konservierungsmittel trüben den SONNENTOR Geschmack. Ursprüngliche Böden, der sensible Umgang mit der Natur und die über Jahre gesammelten Erfahrungen machen die SONNENTOR Produkte zu natürlichen und unverfälschten Lebensmitteln. SONNENTOR Kräuter & Gewürze werden von unseren Biobauern schonend an bestimmten Tagen geerntet, nicht über 40 Grad C getrocknet und sorgsam von Hand in Tüten verpackt.

Jeder Biobauer, Mitarbeiter, Vertriebspartner, Ladner und Konsument ist ein wichtiger Teil des fairen Handels. Die Kompetenz des SONNENTOR Qualitätsmanagements beruht auf eigenem Anbau durch unsere Bauern in kontrollierten und zertifizierten Biobetrieben. So können wir die Herkunft jedes einzelnen Produktes immer und lückenlos nachvollziehen. Ursprüngliche Böden, sensibler Umgang und jahrzehntelange Erfahrung tun das Ihrige, um aus den Pflanzen echte SONNENTOR Kräuter werden zu lassen. Die Produkte sind frei von Farbstoffen, Konservierungsmitteln, künstlichen Aromazusätzen und werden sorgfältig zu über 700 Produkten weiterverarbeitet. Umfassende Qualitätssicherungsmaßnahmen sorgen für qualitativ hochwertige SONNENTOR Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau.

Wo BIO drauf steht, ist auch BIO drin. Für uns ist BIO eine genussvolle Selbstverständlichkeit.

SONNENTOR wird laufend kontrolliert und erfüllt als eine der ersten Vertriebsorganisationen Österreichs die EU Verordnung für biologische Landwirtschaft. SONNENTOR wird von der Kontrollstelle „Austria Bio Garantie“ mit der Kontrollstellennummer AT-BIO-301 kontrolliert.




Zu den SONNENTOR-Produkten:

Bei SONNENTOR gibt es aktuell sowohl online als auch in den diversen Geschäften Tee, Gewürze, Kaffee, Kakao, Süsses, Feinkost, Getränke und Pflegeprodukte. Eine Übersicht über alle Angebote, Rezepte und Aktionen gibt es auf der Webseite des Unternehmens. Ein Produkt aus der reichhaltigen Biopalette hat mich aber besonders überzeugt, der wohl weltweit einzige Honig mit einem TA-Wert von über 25!!! Der starke BIOManukahonig, der in Neuseeland unter strengsten Naturschutzauflagen gewonnen wird.

Blick in den Verkaufsraum in Dresden

Blick in den Verkaufsraum in Dresden

Fazit:

Wer fair behandelt werden und gesund leben möchte sollte auch fair handeln zum Nutzen aller, Mensch, Natur, Umwelt! Dieses Gefühl vermittelt SONNENTOR und ich kann Euch empfehlen schaut mal vorbei ob in einem Geschäft in Eurer Nähe oder auf der Internetpräsenz des Unternehmens.

Textquelle: auszugsweise Webseite SONNENTOR  Fotonachweise: Webseite SONNENTOR und Livona





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Gesünder Leben – Mein Bio-Hochbeet

In Zeiten von Lebensmittelskandalen, Glyphosat, Monsanto und ständig neuen Lebensmittelwarnungen, habe ich mir Gedanken über meine Ernährung und die meiner Familie gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich selbst den großen Bio-Marken nicht mehr trauen kann. Ich versuche schon so oft es geht regional einzukaufen, aber nichts ist wohl gesünder und schmeckt besser, als eigen angebautes Bio-Obst und -Gemüse. Was lag da näher, wenn man keinen Garten besitzt, ein eigenes Beet anzulegen. Ich entschied mich für ein Hochbeet mit Bio-Qualität.

Wenn Ihr auch mit dem Gedanken spielt Eure Nahrung umzustellen auf Gesund und Bio und Ihr noch Tipps und Hinweise sucht, bleibt einfach dran an meinem Blog, er wird ständig aktualisiert und Ihr könnt von Anfang an dabei sein vom Aufbau bis zur Ernte. Begleitet mich und lasst einfach Eure Meinung dazu hier!




Schritt 1 Material besorgen und zuschneiden. Meine Beete sollen die Maße 200cm x 100cm x 50cm haben, unbehandelte Bretter fand ich auf meiner Arbeit. Das zugeschnittene Kantholz dient der Eckverstärkung.

Brett mit 5cm Stärke  25cm Höhe  Kantholz für die Eckverstärkung

Schritt 2 Nachdem das Holz zugeschnitten wurde, sollten noch folgende Materialien besorgt werden. Schrauben, Maschendraht und Jute. Schrauben ist klar, damit wird der Holzrahmen des Hochbeetes befestigt. Maschendraht gegen Wühlmäuse und Jute zum Auskleiden der Innenwände gegen schnelles Verfaulen des Holzrahmens.

Schritt 3 Die zugesägten Holzteile zusammenbauen, das Kantholz in den Ecken etwa 5cm über den Rand hinaus befestigen, so hat die nächste Reihe, die dann oben drauf gesetzt wird schon mal eine gute Stabilisierung und die Bretter können gut angeschraubt werden. Zur Verstärkung habe ich auf der oberen Reihe noch Eckwinkel aufgesetzt. Es ist egal wie hoch man sein Beet baut, ich habe es auf 50cm gebaut.

Wenn beide Teile aufeinander befestigt sind, wird der Maschendraht am Boden festgenagelt. Dieser dient zum Schutz gegen Wühlmäuse etc. aber nur, wenn die Stärke der Maschen entsprechend klein ist, in meinem Fall 13mm. Danach werden die Beetinnenseiten mit Jute verkleidet, gegen schnelles Verfaulen der Holzwand. Wie gesagt immer daran denken, dass alle verwendeten Teile unbehandelt und Schadstofffrei sind, es soll ja ein Biobeet werden.

    

 

Schritt 4

Jetzt kommen wir zum Befüllen der Hochbeete.

Im unteren Teil wird das Hochbeet mit Rindenmulch, Ästen und Laub befüllt. Danach kommt eine Schicht Pferdemist und der Rest wird mit gedämpften oder ungedämpften Mutterboden aufgefüllt. Dies ist immer eine Frage des Geldes. Der ungedämpfte Mutterboden kostet in der Regel 1/5 weniger als gedämpfter Mutterboden. Der Vorteil bei gedämpften Mutterboden, hier dauert es bedeutend länger, bis sich Unkraut wieder vermehren kann. Aber bei einem Hochbeet, dass dem Anspruch nach in Bioqualität enstehen soll, ist es wohl eher unbedeutend, ob gedämpft oder ungedämpft. Schnell noch ein paar Regenwürmer eingesetzt und dann kann gesät werden.

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Schritt 5

Die Ernte!

Jetzt ist es endlich soweit, das Unkraut ist gezupft und die Saat regelmäßig bewässert. Die ersten Bio-Kohlrabis wachsen und gedeihen schon prächtig.

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Fortsetzung folgt….





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