Gesünder Leben – Mein Bio-Hochbeet

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Gesünder Leben – Mein Bio-Hochbeet

In Zeiten von Lebensmittelskandalen, Glyphosat, Monsanto und ständig neuen Lebensmittelwarnungen, habe ich mir Gedanken über meine Ernährung und die meiner Familie gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich selbst den großen Bio-Marken nicht mehr trauen kann. Ich versuche schon so oft es geht regional einzukaufen, aber nichts ist wohl gesünder und schmeckt besser, als eigen angebautes Bio-Obst und -Gemüse. Was lag da näher, wenn man keinen Garten besitzt, ein eigenes Beet anzulegen. Ich entschied mich für ein Hochbeet mit Bio-Qualität.

Wenn Ihr auch mit dem Gedanken spielt Eure Nahrung umzustellen auf Gesund und Bio und Ihr noch Tipps und Hinweise sucht, bleibt einfach dran an meinem Blog, er wird ständig aktualisiert und Ihr könnt von Anfang an dabei sein vom Aufbau bis zur Ernte. Begleitet mich und lasst einfach Eure Meinung dazu hier!




Schritt 1 Material besorgen und zuschneiden. Meine Beete sollen die Maße 200cm x 100cm x 50cm haben, unbehandelte Bretter fand ich auf meiner Arbeit. Das zugeschnittene Kantholz dient der Eckverstärkung.

Brett mit 5cm Stärke  25cm Höhe  Kantholz für die Eckverstärkung

Schritt 2 Nachdem das Holz zugeschnitten wurde, sollten noch folgende Materialien besorgt werden. Schrauben, Maschendraht und Jute. Schrauben ist klar, damit wird der Holzrahmen des Hochbeetes befestigt. Maschendraht gegen Wühlmäuse und Jute zum Auskleiden der Innenwände gegen schnelles Verfaulen des Holzrahmens.

Schritt 3 Die zugesägten Holzteile zusammenbauen, das Kantholz in den Ecken etwa 5cm über den Rand hinaus befestigen, so hat die nächste Reihe, die dann oben drauf gesetzt wird schon mal eine gute Stabilisierung und die Bretter können gut angeschraubt werden. Zur Verstärkung habe ich auf der oberen Reihe noch Eckwinkel aufgesetzt. Es ist egal wie hoch man sein Beet baut, ich habe es auf 50cm gebaut.

Wenn beide Teile aufeinander befestigt sind, wird der Maschendraht am Boden festgenagelt. Dieser dient zum Schutz gegen Wühlmäuse etc. aber nur, wenn die Stärke der Maschen entsprechend klein ist, in meinem Fall 13mm. Danach werden die Beetinnenseiten mit Jute verkleidet, gegen schnelles Verfaulen der Holzwand. Wie gesagt immer daran denken, dass alle verwendeten Teile unbehandelt und Schadstofffrei sind, es soll ja ein Biobeet werden.

    

 

Schritt 4

Jetzt kommen wir zum Befüllen der Hochbeete.

Im unteren Teil wird das Hochbeet mit Rindenmulch, Ästen und Laub befüllt. Danach kommt eine Schicht Pferdemist und der Rest wird mit gedämpften oder ungedämpften Mutterboden aufgefüllt. Dies ist immer eine Frage des Geldes. Der ungedämpfte Mutterboden kostet in der Regel 1/5 weniger als gedämpfter Mutterboden. Der Vorteil bei gedämpften Mutterboden, hier dauert es bedeutend länger, bis sich Unkraut wieder vermehren kann. Aber bei einem Hochbeet, dass dem Anspruch nach in Bioqualität enstehen soll, ist es wohl eher unbedeutend, ob gedämpft oder ungedämpft. Schnell noch ein paar Regenwürmer eingesetzt und dann kann gesät werden.

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Schritt 5

Die Ernte!

Jetzt ist es endlich soweit, das Unkraut ist gezupft und die Saat regelmäßig bewässert. Die ersten Bio-Kohlrabis wachsen und gedeihen schon prächtig.

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Fortsetzung folgt….





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