Mehrheit der Deutschen auf Blackout nicht vorbereitet

Mehrheit der Deutschen auf Blackout nicht vorbereitet

Umfrage: Mehrheit der Deutschen auf Blackout nicht vorbereitet

03.01.2020

Bildquelle: ©Alexander Andrews on Unsplash / Text: Verivox

Ohne Strom geht heute nichts mehr. Fällt er einmal für längere Zeit aus, sind die meisten Deutschen darauf überhaupt nicht vorbereitet. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox.

66 Prozent der Befragten geben an, sich noch nie mit dem Thema Stromausfall befasst zu haben. Doch selbst wer sich damit gedanklich beschäftigt, unternimmt in der Regel wenig: Die meisten davon haben selbst keine konkreten Vorbereitungen getroffen. Dabei hält die Mehrheit aller Befragten eigene Vorbereitungen auf einen möglichen Blackout für sinnvoll, auch weil sie öffentlichen Stellen diese Aufgabe mehrheitlich nicht zutrauen.

Mehrheit vertraut öffentlichen Stellen nicht

56 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Behörden und Verantwortlichen nicht gut oder unzureichend auf einen Blackout vorbereitet sind. Von einer sehr guten oder guten Vorbereitung gehen nur 13 Prozent der Befragten aus.

Private Vorsorge sinnvoll, aber wenige tun es

64 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie die private Vorsorge für einen Stromausfall sinnvoll finden, was angesichts des mangelnden Vertrauens in staatliche Stellen nicht überrascht.

Gleichzeitig räumen aber 66 Prozent der Befragten ein, sich noch nie mit dem Thema Stromausfall befasst zu haben. Das restliche Drittel (34 Prozent) hat sich schon damit beschäftigt, dennoch hat die Mehrheit dieser Gruppe (58 Prozent) keine konkreten Vorbereitungen für einen Stromausfall getroffen.

Deutsche halten Stromausfälle für unwahrscheinlich

Die Mehrheit der Befragten (62 Prozent) hält die Stromversorgung in Deutschland für sicher. Zu Recht, denn die durchschnittliche Unterbrechungsdauer liegt hierzulande bei rund 15 Minuten pro Jahr. Im Einzelfall kann es jedoch auch länger dauern. Im Berliner Ortsteil Köpenick fiel beispielsweise im Februar 2019 für über 30 Stunden der Strom aus. Die meisten Deutschen gehen aber nicht davon aus, dass an ihrem eigenen Wohnort für mehrere Tage der Strom ausfallen könnte – für wahrscheinlich hält das nur jeder vierte Befragte (25 Prozent).

Häufigste Vorsorge: Beleuchtung, Nahrung, Wasser und Bargeld

Wenn sich die Befragten auf einen Stromausfall vorbereitet haben, wurde am häufigsten (92 Prozent) für Beleuchtungsmittel wie Kerzen oder Taschenlampen gesorgt. Auch Vorräte an Nahrung (73 Prozent), Wasser (66 Prozent) und Bargeld (55 Prozent) werden häufiger angelegt. Selten wird für eigene Elektrizität per Notstromaggregat (19 Prozent) gesorgt. 17 Prozent geben an, sich im Bereich Selbstverteidigung/Bewaffnung vorbereitet zu haben.

Insgesamt ist die Mehrheit der Bevölkerung auf Notfälle eher schlecht vorbereitet. Etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) aller Befragten hat eine Dokumentenmappe mit wichtigen Unterlagen vorbereitet. Nur ein Viertel (27 Prozent) hat eine Erste-Hilfe-Ausrüstung griffbereit.

„Dass nur so wenige Menschen Vorbereitungen für die Ersthilfe getroffen haben, ist alarmierend“, sagt Valerian Vogel von Verivox. „Es muss kein Blackout sein, auch ein medizinischer Notfall im Haushalt oder in der Nachbarschaft kann jederzeit eintreten. Darauf sollten alle vorbereitet sein.“

Methodik

Für die Studie wurden im November 2019 deutschlandweit online 1.000 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit und wurde vom Marktforschungsinstitut Innofact erhoben.


Aktuelle Verbraucherwarnungen und Rückrufe für Deutschland vom 21.12.2018

Warnungsnummer:  A12 / 1904/18
Produkt:  Personenwagen
Name:  T-ROC
Risikoart:  Verletzungen
Kategorie:  Kraftfahrzeuge
Brand: VW
Typ / Nummer des Modells:  Typgenehmigungsnummer: e13 * 2007/46 * 1845 * Typ: A1
Risikostufe:  Ernsthaftes Risiko
Möglicherweise wurde eine falsche Klebeverbindung zwischen dem oberen und dem unteren Teil des Heckspoilers verwendet.
Der obere Teil des Heckspoilers kann sich daher lösen und auf die Straße fallen, was eine Gefahr für den nachfolgenden Verkehr darstellt.
Rückruf des Produkts vom Endbenutzer
Beschreibung:  PKW. Rückrufcode: 66J9
Chargennummer / Barcode:  Die betroffenen Fahrzeuge wurden zwischen dem 29. Januar 2018 und dem 12. Juni 2018 hergestellt.
Ursprungsland:  Portugal
Alarmierung eingereicht von:  Deutschland



Warnungsnummer:  A12 / 1926/18
Produkt:  Motorrad
Name:  SR400
Risikoart:  Verletzungen
Kategorie:  Kraftfahrzeuge
Marke:  Yamaha
Typ / Nummer des Modells:  Typgenehmigungsnummer: e13 * 2002/24 * 0672; Typ: RH05
Risikostufe:  Ernsthaftes Risiko
Die Mutter an der Ölleitung ist möglicherweise nicht fest genug angezogen.
Dies kann zu Öllecks führen und eine Rutschgefahr darstellen.
Rückruf des Produkts vom Endbenutzer
Beschreibung:  Motorrad
Chargennummer / Barcode: Von  2013 bis 2016 gefertigte Fahrzeuge sind betroffen.
Ursprungsland:  Japan
Alarmierung eingereicht von:  Deutschland
In den Niederlanden wurden Produkte gefunden und Maßnahmen ergriffen 



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Warnungsnummer:  A12 / 1944/18
Produkt:  Personenwagen
Name:  CTS
Risikotyp:  Feuer
Kategorie:  Kraftfahrzeuge
Marke:  Cadillac
Typ / Nummer des Modells:  Typgenehmigungsnummer: e13 * 2004/46 * 1422 * 00-04 Typ: A1LL
Risikostufe:  Ernsthaftes Risiko
Bei Fahrzeugen, die mit automatischer Aktivierung der beheizten Vordersitze beim Fernstart ausgestattet sind, kann der Druck der Insassen auf den Sitz an derselben Stelle mit der Zeit die flexible Heizmatte im Sitz beschädigen. In seltenen Fällen kann dies zu einem hohen elektrischen Widerstand im beschädigten Bereich der Matte führen.
Folglich können Bereiche des Sitzes, die einem hohen elektrischen Widerstand ausgesetzt sind, überhitzen und bei unbeaufsichtigtem Fahrzeug zu einem Brand führen.
Rückruf des Produkts vom Endbenutzer
Beschreibung:  PKW. Rückrufcode: 18286EU
Chargennummer / Barcode:  Produktion: 2013 – 2016
Herkunftsland:  Deutschland
Alarmierung eingereicht von:  Deutschland
In den Niederlanden wurden Produkte gefunden und Maßnahmen ergriffen 



Warnnummer:  A12 / 1954/18
Produkt:  Personenwagen
Name: Arteon, Golf, Passat, T-Roc
Risikoart:  Verletzungen
Kategorie:  Kraftfahrzeuge
Brand: VW
Typ / Nummer des Modells:  Typgenehmigungsnummern: e1 * 2007/46 * 0623, e1 * 2001/116 * 0307, ​​e1 * 2007/46 * 1725, e13 * 2007/46 * 1845 Typen: AU, 3C, 3H, A1
Risikostufe:  Ernsthaftes Risiko
Der Beschlag für die Kopfstütze ist möglicherweise falsch mit der Rückenlehne verschweißt.
Folglich kann die unterstützende und schützende Wirkung der Kopfstütze bei einem Unfall begrenzt sein.
Rückruf des Produkts vom Endbenutzer
Beschreibung:  PKW. Rückrufcode: 72H8
Chargennummer / Barcode:  Die betroffenen Fahrzeuge wurden zwischen Mai 2018 und August 2018 produziert.
Herkunftsland:  Deutschland
Alarmierung eingereicht von:  Deutschland
In den Niederlanden wurden Produkte gefunden und Maßnahmen ergriffen 



Warnungsnummer:  A12 / 1955/18
Product:  Trailer
Name:  Unbekannt
Risikoart:  Verletzungen
Kategorie:  Kraftfahrzeuge
Marke:  Eduards
Typ / Nummer des Modells:  Verschiedene betroffene Modelle
Risikostufe:  Ernsthaftes Risiko
Fehlerhaftes Schweißen in der Trommelbremse kann zum Verlust der Bremsfunktion führen.
Infolgedessen kann die Radbremse unzureichend wirksam sein.
Rückruf des Produkts vom Endbenutzer
Description:  Trailer. Recall code: Eduards-Knott
Chargennummer / Barcode:  Die betroffenen Fahrzeuge wurden im März und April 2018 produziert.
Ursprungsland:  Niederlande
Alarmierung eingereicht von:  Deutschland



Warnungsnummer:  A12 / 1957/18
Produkt:  Motorrad
Name:  MT-07, Tracer700, XSR700
Risikoart:  Verletzungen
Kategorie:  Kraftfahrzeuge
Marke:  Yamaha
Typ / Nummer des Modells:  Typgenehmigungsnummern: e13 * 168/2013 * 00040, e13 * 168/2013 * 00024, e13 * 168/2013 * 00025, e13 * 168/2013 * 00003, e13 * 168/2013 * 00004 ; Typ: RM17, RM14, RM15, RM11, RM12
Risikostufe:  Ernsthaftes Risiko
Der Kettenschutz kann sich lösen und auf die Straße fallen.
Dies kann zu Unfällen führen.
Rückruf des Produkts vom Endbenutzer
Beschreibung:  Motorrad. Rückrufcode des Unternehmens: MT07
Chargennummer / Barcode: Von  2016 bis 2018 gefertigte Fahrzeuge sind betroffen.
Ursprungsland:  Japan
Alarmierung eingereicht von:  Deutschland



Fotos: RAPEX – © 1995- 2018
„Wöchentliche Übersichten der RAPEX-Meldungen, kostenlos in Englischer Sprache veröffentlicht auf http://ec.europa.eu/rapex, © Europäische Union, 2005 – [laufendes Jahr] Die in dieser wöchentlichen Übersicht veröffentlichten Informationen wurden von den offiziellen Kontaktstellen der EU- und EFTA-EWR-Mitgliedstaaten mitgeteilt. Gemäβ Anhang II Ziffer 10 der Richtlinie über allgemeine Produktsicherheit (2001/95/EG), ist der meldende Mitgliedstaat für die Informationen verantwortlich. Die Kommission übernimmt keine Verantwortung für die Korrektheit der bereitgestellten Informationen. Deutsche Übersetzung mit Lizenz der Europäischen Kommission:LP-040-DE © www.energyscout.eu

Disclaimer: Allgemeiner Hinweis: Die rechtliche Grundlage für die Veröffentlichung der RAPEX-Meldungen ist Art. 16 der Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. Dezember 2001 über die allgemeine Produktsicherheit. Urheber der Veröffentlichung ist die EU-Kommission. Urheber der Meldungen an sich sind die jeweils zuständigen Marktüberwachungsbehörden in der EU. In Deutschland sind dies die zuständigen Marktüberwachungsbehörden der einzelnen Bundesländer. Die Webseite energyscout.eu macht sich weder die Inhalte zu eigen, noch haftet sie für die Richtigkeit der dort gemachten Angaben. Ausschlaggebend sind einzig und allein die auf der Webseite der Kommission gemachten Angaben.


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