Strompreise in Deutschland auf Rekordhoch

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Strompreise in Deutschland auf Rekordhoch

Heidelberg. Das neue Jahr startet für Verbraucher in Deutschland mit Rekordpreisen beim Strom: Eine Kilowattstunde (kWh) kostet aktuell laut Verivox-Verbraucherpreisindex durchschnittlich 30,01 Cent – so viel wie nie zuvor. Auf Jahressicht hat sich Strom damit um 4,1 Prozent verteuert, wie die Daten des Vergleichsportals Verivox zeigen.

EEG-Umlage und Netzentgelte treiben Strompreise

Zum Jahreswechsel hat mehr als die Hälfte der über 800 Strom-Grundversorger in Deutschland ihre Preise erhöht. Die Stromrechnung einer dreiköpfigen Familie mit einem Verbrauch von 4.000 kWh stieg im Januar auf Jahreskosten von 1.200 Euro. Im Januar 2019 waren es noch 1.153 Euro, was einem Anstieg um 4,1 Prozent entspricht.

„Der Jahreswechsel beginnt für Verbraucher in Deutschland erneut mit Rekordpreisen beim Strom. Da die von der Bundesregierung geplante Entlastung bei den Strompreisen frühestens 2021 greift, müssen Verbraucher in diesem Jahr noch einmal die höchsten Strompreise Europas schultern“, erklärt Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox.



Weitere Preiserhöhungen folgen im Jahresverlauf

Ein Ende des Preisanstiegs ist nicht in Sicht. Bereits für Februar und März haben 35 Versorger Preiserhöhungen von rund 7 Prozent angekündigt. Für die betroffenen Haushalte mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden bedeutet das Mehrkosten von mehr als 90 Euro im Jahr.

„In den vergangenen Jahren haben viele der großen Energieunternehmen ihre Preisanpassungen in den weiteren Jahresverlauf verschoben. Deshalb rechnen wir damit, dass das Strompreisniveau im Jahresverlauf sogar weiter ansteigt“, erklärt Valerian Vogel.

„Daher sollten sich die Verbraucher nach einem günstigeren Stromtarif umschauen. Ein Wechsel aus der Grundversorgung zum günstigsten Tarif spart durchschnittlich 270 Euro ein.“



Gaspreise zum Jahreswechsel unverändert

Die durchschnittlichen Gaspreise für Haushalte in Deutschland haben sich zum Jahreswechsel kaum geändert und liegen für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh nach wie vor bei 6,03 Cent pro kWh.

„Die Netzgebühren für Gas sind in diesem Jahr nur geringfügig angestiegen, im Bereich Steuern und Abgaben hat sich bisher nichts verändert. Aufgrund von gesunkenen Großhandelspreisen gehen wir von einer sinkenden Preistendenz im Jahresverlauf aus“, sagt Valerian Vogel.

Methodik

Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom berücksichtigt jeweils die Preise der Grundversorger und der 30 wichtigsten überregionalen Stromanbieter für einen Jahresverbrauch von 4.000 kWh. Die Gewichtung der unterschiedlichen Preisstände wird über die Anzahl der Haushalte der belieferten Regionen vorgenommen. Die Gewichtung zwischen den verschiedenen Tariftypen erfolgt über die aktuell veröffentlichten Wechselquoten.

Quelle: Verivox Presse Photo by Robert Anasch on Unsplash


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Mehrheit der Deutschen auf Blackout nicht vorbereitet

Umfrage: Mehrheit der Deutschen auf Blackout nicht vorbereitet

03.01.2020

Bildquelle: ©Alexander Andrews on Unsplash / Text: Verivox

Ohne Strom geht heute nichts mehr. Fällt er einmal für längere Zeit aus, sind die meisten Deutschen darauf überhaupt nicht vorbereitet. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox.

66 Prozent der Befragten geben an, sich noch nie mit dem Thema Stromausfall befasst zu haben. Doch selbst wer sich damit gedanklich beschäftigt, unternimmt in der Regel wenig: Die meisten davon haben selbst keine konkreten Vorbereitungen getroffen. Dabei hält die Mehrheit aller Befragten eigene Vorbereitungen auf einen möglichen Blackout für sinnvoll, auch weil sie öffentlichen Stellen diese Aufgabe mehrheitlich nicht zutrauen.

Mehrheit vertraut öffentlichen Stellen nicht

56 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Behörden und Verantwortlichen nicht gut oder unzureichend auf einen Blackout vorbereitet sind. Von einer sehr guten oder guten Vorbereitung gehen nur 13 Prozent der Befragten aus.

Private Vorsorge sinnvoll, aber wenige tun es

64 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie die private Vorsorge für einen Stromausfall sinnvoll finden, was angesichts des mangelnden Vertrauens in staatliche Stellen nicht überrascht.

Gleichzeitig räumen aber 66 Prozent der Befragten ein, sich noch nie mit dem Thema Stromausfall befasst zu haben. Das restliche Drittel (34 Prozent) hat sich schon damit beschäftigt, dennoch hat die Mehrheit dieser Gruppe (58 Prozent) keine konkreten Vorbereitungen für einen Stromausfall getroffen.

Deutsche halten Stromausfälle für unwahrscheinlich

Die Mehrheit der Befragten (62 Prozent) hält die Stromversorgung in Deutschland für sicher. Zu Recht, denn die durchschnittliche Unterbrechungsdauer liegt hierzulande bei rund 15 Minuten pro Jahr. Im Einzelfall kann es jedoch auch länger dauern. Im Berliner Ortsteil Köpenick fiel beispielsweise im Februar 2019 für über 30 Stunden der Strom aus. Die meisten Deutschen gehen aber nicht davon aus, dass an ihrem eigenen Wohnort für mehrere Tage der Strom ausfallen könnte – für wahrscheinlich hält das nur jeder vierte Befragte (25 Prozent).

Häufigste Vorsorge: Beleuchtung, Nahrung, Wasser und Bargeld

Wenn sich die Befragten auf einen Stromausfall vorbereitet haben, wurde am häufigsten (92 Prozent) für Beleuchtungsmittel wie Kerzen oder Taschenlampen gesorgt. Auch Vorräte an Nahrung (73 Prozent), Wasser (66 Prozent) und Bargeld (55 Prozent) werden häufiger angelegt. Selten wird für eigene Elektrizität per Notstromaggregat (19 Prozent) gesorgt. 17 Prozent geben an, sich im Bereich Selbstverteidigung/Bewaffnung vorbereitet zu haben.

Insgesamt ist die Mehrheit der Bevölkerung auf Notfälle eher schlecht vorbereitet. Etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) aller Befragten hat eine Dokumentenmappe mit wichtigen Unterlagen vorbereitet. Nur ein Viertel (27 Prozent) hat eine Erste-Hilfe-Ausrüstung griffbereit.

„Dass nur so wenige Menschen Vorbereitungen für die Ersthilfe getroffen haben, ist alarmierend“, sagt Valerian Vogel von Verivox. „Es muss kein Blackout sein, auch ein medizinischer Notfall im Haushalt oder in der Nachbarschaft kann jederzeit eintreten. Darauf sollten alle vorbereitet sein.“

Methodik

Für die Studie wurden im November 2019 deutschlandweit online 1.000 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit und wurde vom Marktforschungsinstitut Innofact erhoben.


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Jahresbilanz: Strom teurer, Gas- und Heizölpreise stabil

Jahresbilanz: Strom teurer, Gas- und Heizölpreise stabil

27.12.2019

Bildquelle: Photo by Johannes Plenio on Unsplash / Text: Verivox

Heidelberg. Die Preise für Strom sind im Laufe des Jahres 2019 angestiegen und gehen zum Jahreswechsel weiter nach oben. Die Preise von Gas und Heizöl haben sich weniger bewegt. Der Trend zu höheren Energiepreisen geht damit weiter. Die Tarifexperten von Verivox geben einen Überblick.

Strompreise im Jahresverlauf angezogen

Der durchschnittliche Strompreis ist zwischen Januar und Dezember 2019 um rund 3 Prozent gestiegen. Eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) bezahlte laut Verivox-Verbraucherpreisindex Strom im Januar 2019 noch durchschnittlich 28,82 Cent/kWh, im Dezember sind es 29,66 Cent/kWh.

„Im Lauf des Jahres 2019 haben fast 700 der rund 800 regionalen Stromversorger in Deutschland die Preise um rund 5 Prozent angehoben. Sie wurden in den meisten Fällen mit gestiegenen Beschaffungskosten begründet. Zum Jahreswechsel steigen nun die Netzentgelte und die EEG-Umlage, was den Strompreisen einen weiteren Schub gibt“, sagt Valerian Vogel, Energieexperte von Verivox.

Steigende Strompreise zum Jahresbeginn

Für Januar und Februar 2020 haben insgesamt 497 regionale Stromversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 6 Prozent angekündigt. Ein Haushalt bezahlt dann künftig rund 69 Euro mehr.

Gaspreise bleiben hoch

Die Gaspreise sind zwischen Januar und Dezember 2019 im bundesdeutschen Durchschnitt um rund 1 Prozent leicht angestiegen. Eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) bezahlte im laut Verivox-Verbraucherpreisindex Gas im Januar 2019 noch durchschnittlich 5,98 Cent/kWh, im Dezember sind es 6,03 Cent/kWh.

„Die Gaspreise für private Verbraucher haben sich nach einem deutlichen Anstieg zum Jahreswechsel 2018/2019 im weiteren Jahresverlauf 2019 nur wenig geändert. Die Großhandelspreise sind im gleichen Zeitraum um rund ein Drittel gesunken. Das gibt Gasversorgern im kommenden Jahr die Möglichkeit, mit günstigeren Preisen Neukunden zu gewinnen“, sagt Valerian Vogel.

Gemischte Gaspreis-Signale zum Jahreswechsel

Für Januar und Februar haben insgesamt 44 Gas-Grundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 4 Prozent angekündigt. Das führt zu höheren Jahreskosten von rund 51 Euro. Gleichzeitig senken 35 regionale Gasversorger die Preise ebenfalls um durchschnittlich 4 Prozent.

Heizölpreise mit geringen Jahresschwankungen

Die Preise für Heizöl haben sich im Jahresverlauf im Vergleich zum Vorjahr vergleichsweise wenig bewegt. Im Januar 2019 kosteten 100 Liter Heizöl im bundesdeutschen Durchschnitt rund 65 Euro. Einen Höhepunkt erreichten sie im Mai mit rund 71 Euro. Zum Beginn der Heizperiode im Oktober lagen sie bei rund 67 Euro. Seither sind sie leicht gesunken und liegen bei rund 64 Euro.

„Die Heizölpreise folgen im Wesentlichen der Entwicklung der internationalen Rohölpreise. Daher lässt sich die saisonale Entwicklung kaum abschätzen. Verbraucher sollten sich daher in erster Linie nach dem Füllstand ihres Tanks richten und prüfen, ob Sammelbestellungen mit den Nachbarn möglich sind“, sagt Energieexperte Valerian Vogel.




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Bundeskartellamt untersucht Vergleichsportale

Stellungnahme zur Sektoruntersuchung „Vergleichsportale“ des Bundeskartellamtes

Heidelberg. Das Bundeskartellamt hat im Rahmen seiner Sektoruntersuchung Vergleichsportale am 12.12.2018 ein Konsultationspapier mit vorläufigen Ergebnissen veröffentlicht. Vor der Erstellung des verfahrensabschließenden Berichts haben die befragten Unternehmen sowie weitere interessierte Kreise bis 4.2.2019 Gelegenheit zu einer Stellungnahme. Inhalt dieses Konsultationspapiers sind u.a. Handlungsempfehlungen für die Verbraucher bei der Nutzung von Vergleichsportalen.

12.12.2018

Bild: KompassBild: ©bitter/iStock.com / Text: Verivox

Dazu nimmt das Verbraucherportal Verivox wie folgt Stellung:

Verivox arbeitet seit Jahren vertrauensvoll mit Verbraucherschützern und dem Kartellamt zusammen und begrüßt vor diesem Hintergrund die Zielsetzung der Sektoruntersuchung, Verbrauchern noch mehr Sicherheit bei der Nutzung von Vergleichsportalen zu geben.

Im Sinne des aktiven Verbraucherschutzes hat Verivox seinen Service in den letzten 10 Jahren kontinuierlich verbessert. Neben regelmäßigen Tests durch unabhängige Prüfinstitute wie den TÜV hat Verivox zum Schutz seiner Kunden verbraucherfreundliche Voreinstellungen eingeführt, die sich u.a. an den spezifischen Vorgaben der Stiftung Warentest orientieren.

Spezielle Verbraucherschutzrichtlinien für Tarifrechner geben den Kunden darüber hinaus ein Plus an Sicherheit bei der Auswahl der Angebote, ohne auf eine große Markttransparenz der verglichenen Märkte verzichten zu müssen.

Als einziger Vertreter der deutschen Digitalwirtschaft hat Verivox im Rahmen eines EU-Projektes seit 2012 an der Entwicklung von Kriterien für mehr Qualität und Transparenz bei Vergleichsportalen mitgearbeitet und diese als Vorreiter der Branche auch umgesetzt.




Die Forderung der Verbraucherschutzministerkonferenz nach einer Selbstverpflichtung der Vergleichsportale hat Verivox mit einem konstruktiven Vorschlag unterstützt. Hier führt Verivox mit den entsprechenden Stakeholdern aus Politik und Verbraucherschutz Gespräche für eine sinnvolle und zeitnahe Umsetzung, die ganz im Dienste eines bestmöglichen und zukunftsorientierten Verbraucherschutzes steht.

Zu den fünf verbraucherrechtlichen Problemfeldern, die das Bundeskartellamt in seinem Bericht zitiert, nimmt Verivox wie folgt Stellung:

•    Kooperation und Verflechtungen

Verivox listet auch Anbieter in seinen Vergleichen auf, von denen das Unternehmen keine Provision erhält. Darüber hinaus wird transparent und klar ersichtlich darüber informiert, wer Teil des Vergleiches ist und von wem Verivox eine Provision erhält.

Auch die Einbindung bei Partnerunternehmen wird für Verbraucher z.B. deutlich als Verivox-Tarifrechner gekennzeichnet.

•    Marktabdeckung

Kein Verbraucher hätte ohne Verivox die Möglichkeit, die mehr als 29.000 Tarife aus den verschiedenen Branchen eigenständig zu vergleichen.

Verivox weist die Kunden transparent darauf hin, wer Teil des Vergleiches ist. Teil des Angebotes sind zahlreiche nationale, aber auch kleinere regionale – preisgünstige – Anbieter. In keinem Fall kann davon die Rede sein, dass wesentliche Angebote fehlen – im Gegenteil. Die Marktabdeckung, die Verivox seinen Kunden bietet, ist weder offline, noch bei einzelnen Anbietern in Ansätzen in dieser Aktualität und in diesem Umfang möglich.

Darüber hinaus legt Verivox größten Wert darauf, sein Angebot so umfassend wie möglich zu gestalten. Teilweise haben Anbieter kein Interesse daran, in den Vergleichen dargestellt zu werden. Das ist bedauerlich für die Kunden – aber Verivox bleibt mit diesen Anbietern im Gespräch. In diversen Märkten konnte Verivox Anbieter im Dienste der Kunden von dem Service überzeugen.

•    Vorauswahl

Bei Verivox gibt es keinen Zusammenhang zwischen der Provisionshöhe und der Platzierung im Tarifrechner. Verivox veröffentlicht auch transparent auf der Webseite, dass Verivox Provision erhält. Auf der obersten Position der Ergebnisliste steht der günstigste Tarif – für jeden ganz transparent einsehbar – und zwar auch, wenn der Tarif nicht von Verivox vermittelt wird (was auf Grund der hohen Marktabdeckung bei Verivox seltener der Fall ist).

Im Energiebereich hat Verivox dem Bundeskartellamt bereits in 2015 proaktiv und außerhalb eines förmlichen Verfahrens alle gegenständlichen Informationen übermittelt. Das Bundeskartellamt hat hierauf bestätigt, dass keine Bedenken gegenüber der Dienstleistung von Verivox und den entsprechenden Provisionsmodellen bestehen.

•    Position „0“

Bei Verivox werden bezahlte Suchergebnisse (Position „0“) optisch deutlich von „organischen“ Suchergebnissen abgegrenzt und eindeutig (z.B. mittels farblicher Hinterlegung und/oder der deutlichen Kennzeichnung durch das Wort „Anzeige“) als Werbung gekennzeichnet.

•    Ranking

Filterkriterien, die zur ersten Ergebnisliste für Kunden führen, müssen verbraucherfreundlich aber auch relevant sein. Verivox gibt seinen Kunden jederzeit die Möglichkeit, die von Verivox eingesetzten Voreinstellungen auf die individuelle Situation anzupassen. Wichtig: Die Voreinstellungen in den unterschiedlichen Marktbereichen erfüllen unterschiedliche Funktionen.




Im Energiebereich richten sich diese an den strengen Kriterien der Verbraucherschützer aus (keine Tarife mit Vorauskasse oder Kaution; Tarife mit verbraucherfreundlichen AGB; Tarife von Anbietern mit hohen Weiterempfehlungsquoten). Selbstverständlich können Verbraucher zu jedem Zeitpunkt die Sortierung der Suchergebnisse anhand objektiver oder individueller Filterkriterien manuell einstellen.

Im Kreditbereich sind für ein individuelles Angebot die Angaben des Kunden zu seiner Haushaltsrechnung und die Bonitätsprüfung notwendig. Vor diesem Hintergrund können wir unseren Kunden nur individuelle Angebote anzeigen, wenn wir die Produkte der Banken auch vermitteln. Grundsätzlich erhalten Verbraucher bei Verivox einen Überblick über die Konditionen von rund 150 Banken – darunter zahlreiche Banken, deren Produkte wir nicht vermitteln. Dabei handelt es sich um eine Übersicht der aktuellen Zinssätze und Zinsspannen. Verbraucher legen aber großen Wert auf einfache und durchgehende Prozesse (von der Konditionenübersicht bis zum fertigen Kredit). Deshalb zeigt Verivox auf der ersten Ergebnisliste nur solche Banken an, deren Produkte wir auch vermitteln. Mit nur einem Klick können sich die Nutzer selbstverständlich jederzeit die größere Liste mit allen ausgewerteten Konditionen anzeigen lassen.




Im Versicherungsbereich stellt Verivox für Verbraucher über 320 Tarife von rund 54 Versicherern dar. Darunter sind allein 17 Versicherer, deren Produkte wir nicht vermitteln. Um den Nutzern den vollen Service – bis zum fertigen Vertrag – bieten zu können, zeigen wir in der ersten Ergebnisliste die Tarife an, die der Nutzer auch abschließen kann. Mit nur einem Klick können sich die Nutzer aber die größere Liste mit allen ausgewerteten Konditionen anzeigen lassen.

•    Sonstige Beeinflussungsfaktoren

Anbieter dürfen auf verschiedenen Vertriebswegen unterschiedliche Produkte zu unterschiedlichen Konditionen anbieten. Eine Einheitlichkeit der Angebote wird von Kartellbehörden und Gerichten auf europäischer und nationaler Ebene aus Wettbewerbsgründen abgelehnt. Das kann zu einer zeitlichen Begrenzung des Angebotes führen ist allerdings keinesfalls Nachteilig für Verivox-Kunden.

Verbraucher erwarten von Vergleichsportalen den günstigsten Preis für das jeweilige Produkt. Vor diesem Hintergrund bietet Verivox seinen Kunden eine „Nirgendwo-Günstiger-Garantie“: Wenn Kunden denselben Tarif woanders günstiger hätten abschließen können und dies Verivox transparent machen, erhalten sie einen Preisausgleich. Darüber hinaus hat Verivox für seine Kunden immer wieder zahlreiche exklusive Angebote verhandelt.

•    Nutzerbewertungen

Hinter jeder Bewertung bei Verivox steht ein echter Kunde. Bei Verivox können ausschließlich Kunden Bewertungen abgeben, die zuvor tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen haben.

Verivox wendet seit Jahren proaktiv die von Verbraucherschützern geforderten Prüfkriterien zur Verhinderung von Manipulationen bei Bewertungen an (technologiebezogene, personalbezogene und nutzerbezogene). Darüber hinaus werden die Kriterien, die für die Erstellung von Bewertungen verwendet werden, transparent dargestellt.

Aus verbraucherrechtlichen Gründen fragwürdige Incentivierungen seitens der Anbieter unterbindet Verivox, sobald wir davon Kenntnis erlangen. Kunden können sowohl die Anbieter als auch Verivox bewerten. Alle Kundenbewertungen werden veröffentlicht, sofern sie nicht gegen allgemeine Richtlinien der Online-Kommunikation verstoßen.

Quelle Foto und Text: https://www.verivox.de/presse


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Erstes Vergleichsportal mit Strompreisvergleich für Geschäftskunden

Als erstes Vergleichsportal: Strompreisvergleich jetzt für Geschäftskunden

Heidelberg. Mit Verivox können Geschäftskunden ab sofort günstige Strom- und Gastarife online und in Echtzeit vergleichen und abschließen. Verivox ist damit das erste große Vergleichsportal in Deutschland, das den Einkauf von großen Energiemengen für Geschäftskunden vereinfacht. Bislang mussten Unternehmen hierfür langwierige Ausschreibungsverfahren in Kauf nehmen.

26.11.2018

Bild: Kuchendiagramm vor BalkendiagrammBild: ©Dmitry Ersler/fotolia.com / Text: Verivox

Individuelle Energiepakete und persönliche Beratung

„Bei hohen Stromverbräuchen ab etwa 100.000 Kilowattstunden pro Jahr spielt nicht nur die Höhe des Verbrauchs, sondern auch das Zeitprofil der Abnahme eine große Rolle für die Energieversorger“, sagt Daniel Nikolic, Head of Energy Industry bei Verivox. „Für attraktive Angebote werden daher von den Großkunden detailliertere Angaben benötigt als von Tarifkunden aus Privathaushalten. Es ist ein echtes Novum, dass wir diesen Prozess jetzt vollständig automatisiert anbieten und so den Strombezug zahlreicher Unternehmen verbessern können.“

Durch den Online-Vergleich können sich Geschäftskunden jetzt mit wenigen Klicks einen umfassenden Überblick der Angebote verschiedener Energieversorger verschaffen. Auch die weiteren Schritte übernimmt Verivox und erstellt gemeinsam mit überregionalen Energieversorgern individuelle Angebote, die auf das jeweilige Verbrauchsprofil abgestimmt sind.

Zusätzlich stehen persönliche Ansprechpartner von Verivox zur Verfügung, die den Prozess begleiten und darüber hinaus zu weiteren Energiethemen wie Netzentgelten, Steuern und Umlagen beraten.

Kostenanstieg durch kluge Auswahl abfedern

Unnötig hohe Stromkosten bezahlen vor allem solche Unternehmen, die noch vom regionalen Grundversorger beliefert werden. Das trifft auf rund ein Drittel der betroffenen Firmen zu.

„Im Laufe des Jahres sind die Großhandelspreise für Strom, Gas und Öl deutlich angestiegen. Diese Kostensteigerungen machen sich bei Unternehmen mit hohen Verbräuchen besonders deutlich bemerkbar“, sagt Nikolic. „Die Digitalisierung des Energiemarktes ist in vollem Gange. Über unseren Service kann der Preisanstieg dank des intensiven Wettbewerbs zwischen den Energieversorgern deutlich gemindert werden.“

Quelle: Pressemitteilung https://www.verivox.de/presse/als-erstes-vergleichsportal-strompreisvergleich-jetzt-fuer-geschaeftskunden-121281/

Zum Strompreisvergleich für Privat- und Gewerbekunden bitte hier klicken:

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Energiekosten in Baden-Württemberg steigen deutlich an

Energiekosten in Baden-Württemberg steigen deutlich an

(Verivox) Heidelberg. Die Preise für Strom und Gas in Baden-Württemberg sind bereits jetzt höher als im bundesdeutschen Durchschnitt. Im Jahr 2019 verschärft sich diese Entwicklung noch: Große Energieversorger wie die EnBW haben deutliche Preiserhöhungen angekündigt.

08.11.2018

Bild: Stromleitungen vor EntwicklungskurveBild: ©Attila Toro/fotolia.com / Text: Verivox

Baden-Württemberg über dem Bundesdurchschnitt

Aktuell bezahlt ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh in Baden-Württemberg im Durchschnitt 1.128 Euro für Strom, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1.121 Euro. Zum Vergleich das günstigste und das teuerste Bundesland: In Bremen werden für die gleiche Menge nur rund 1.022 Euro fällig, in Brandenburg sind es jedoch 1.180 Euro.

Auch im Bereich Gas werden in Baden-Württemberg überdurchschnittlich hohe Preise fällig. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh bezahlt hier rund 1.182 Euro, während es im bundesweiten Durchschnitt 1.147 Euro sind. Auch hier ist die Spreizung anhand des günstigsten und des teuersten Bundeslandes deutlich: In Berlin kostet die gleiche Menge Gas 915 Euro, in Sachsen-Anhalt hingegen 1.256 Euro.

„Der wesentliche Grund für das höhere Preisniveau in Baden-Württemberg sind die Netznutzungsentgelte für die Strom- und Gasleitungen“, sagt Mathias Köster-Niechziol, Energieexperte bei Verivox. „Sie machen rund ein Viertel des Preises für private Verbraucher aus und liegen im Bereich Strom leicht und im Bereich Gas deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.“

Energiekosten mit deutlichen Anstiegen im kommenden Jahr

Die EnBW erhöht die Strompreise zum Jahreswechsel um 4 Prozent. Bei einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh bedeutet das Mehrkosten von rund 50 Euro. Im Grundversorgungsgebiet Strom der EnBW wohnen rund 2,4 Millionen Haushalte.

Auch die Mannheimer MVV hat eine deutliche Strompreiserhöhung um über 6 Prozent angekündigt. Das entspricht Mehrkosten von über 70 Euro pro Jahr. Die e.wa riss erhöht die Strompreise um rund 5 Prozent, die Stadtwerke Balingen um 6 Prozent, die Stadtwerke Sindelfingen um 9 Prozent und die Stadtwerke Tübingen um 2 Prozent.

Die EnBW erhöht zum Jahreswechsel die Gaspreise um rund 9 Prozent, was bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Mehrkosten von rund 100 Euro bedeutet. Im Grundversorgungsgebiet Gas der EnBW wohnen knapp 900.000 Haushalte.

Neben der EnBW haben auch die Stadtwerke Altensteig, die e.wa riss, die Stadtwerke Ellwangen, die Thüga und die Stadtwerke Sindelfingen Preiserhöhungen angekündigt.

Preise an der Strombörse haben angezogen

In den vergangenen Jahren sind die Strompreise für private Verbraucher vergleichsweise stabil geblieben. Im Jahr 2019 werden sie jedoch zulegen. Während die staatlichen Belastungen in Form von Steuern, Abgaben und Umlagen sich für private Verbraucher im kommenden Jahr kaum verändern, sind die Gebühren für die Nutzung der Stromnetze leicht angestiegen.

Ein treibender Faktor sind die Preise an der Strombörse, die im Laufe des Jahres deutlich angezogen haben. „Im Durchschnitt müssen die Stromversorger im Großhandel rund 15 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. Die Stromversorger müssen entscheiden, ob sie diesen Preisdruck an ihre Kunden weitergeben oder nicht“, sagt Mathias Köster-Niechziol.

Talfahrt der Gaspreise beendet – Beschaffungskosten stark gestiegen

Nachdem die Gaspreise fünf Jahre lang stetig gesunken sind, steht in diesem Winter eine Trendwende an. Die Gasversorger müssen deutlich höhere Einkaufspreise bezahlen als noch vor einem Jahr. Der vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erhobene Importpreis für Erdgas ist im Jahresvergleich um 22 Prozent angestiegen. Im kurzfristigen Spotmarkthandel ist im Vergleich zum Vorjahr ein Preisanstieg von über 60 Prozent zu verzeichnen.

Wo die Strompreise in Baden-Württemberg ansteigen


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