EU Plan – Krebs bis 2040 besiegt

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EU Plan – Krebs bis 2040 besiegt

Wie die EU Kommissionschefin Ursula von der Leyen anlässlich des heutigen Weltkrebstages mitteilte, will die EU-Kommission dem Krebs nun den Kampf ansagen. In Europa sterben jährlich etwa 1,3 Millionen Menschen an Krebs. Jedes Jahr werden etwa 3,5 Millionen neue Fälle diagnostiziert. Krebs ist für etwa ein Viertel der Todesfälle in der EU verantwortlich.

„Europas Plan zum Sieg über den Krebs“ ist wohl die neue Kampfansage der neuen Kommissoinschefin Ursula von der Leyen. Sie betonte, sie habe einst Medizin studiert, um anderen zu helfen und Trauer und Hilflosigkeit zu überwinden. „Heute steigen die Überlebensraten bei Krebs, aber es bleibt noch viel zu tun“! So schrieb von der Leyen auf Twitter und warb um Unterstützung für den Plan. Dieser soll die Arbeit von Ärzten, Wissenschaftlern und Politikern in Europa stärker koordinieren.

Das EU-Forschungsprogramm „Horizon Europe“  wurde durch die EU Kommission ins Leben gerufen. Das Forschungsprogramm soll nun je nach Haushaltlage mit Milliarden an Forschungsgeldern ausgestattet werden.

Als Vorbild zur Bekämpfung von Krebs dient den Politikern und Wissenschaftlern die Krankheit AIDS welche in heutiger Zeit nun nicht mehr zwingend tödlich verlaufen muss.  „Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass in zwanzig Jahren niemand mehr in Europa an dieser schrecklichen Krankheit sterben muss“, zitiert die „Bild“ den Europapolitiker und Arzt Peter Liese von der CDU.

Auch wenn die Zahl der Krebstoten in Europa sinkt, ist die Erkankung weiterhin die Ursache jedes vierten Todesfalls, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte. Demnach starben im Jahr 2016, dem letzten Jahr, für das vollständige Daten vorlagen, in der EU 1,2 Millionen Menschen durch bösartige Gewebeneubildungen, Tumore und Lymphome.

Quelle  Text Auszüge teilweise: energyscout, fr.de, zdf.de  Foto:Photo by National Cancer Institute on Unsplash

 


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Petition gegen EU Vorschlag Monsantos Glyphosat für weitere 15 Jahre zuzulassen

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Monsantos meistverkauftes Unkrautvernichtungsmittel Roundup ist wahrscheinlich krebserregend — und soll trotzdem weitere 15 Jahre auf unseren Feldern versprüht werden.

Wir haben nur noch wenige Tage, um das zu verhindern!

Roundup enthält die Chemikalie Glyphosat, die im Verdacht steht, bösartige Erkrankungen des Lymphsystems zu verursachen. Schon Anfang März will die EU-Kommission über eine Wiederzulassung von Glyphosat entscheiden — und es sieht ganz danach aus, als plane sie Monsantos Geschäfte und nicht unsere Gesundheit schützen.

Doch wir haben eine letzte Chance: Mit einem klaren Nein zu Glyphosat können die europäischen Regierungen die fatale Entscheidung der EU-Kommission noch stoppen!

Mit ihrem Vorhaben ignoriert die EU-Kommission die Bedenken von hunderttausenden Verbrauchern und überhört gleichgültig die Warnungen von immer mehr Wissenschaftlerinnen — nicht zuletzt den Experten der WHO, die Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ einstufen. Stattdessen verlässt sie sich bei ihrer Bewertung auf unveröffentlichte Studien der Chemiekonzerne!

Besonders besorgniserregend: Glyphosat ist überall. Glyphosat ist überall. Wir wussten bereits, dass die Chemikalie in Muttermilch, Honig und Urin nachgewiesen wurde. Erst heute wurde bekannt, dass Rückstände von Glyphosat auch in 14 der beliebtesten deutschen Biersorten gefunden wurden.




Deshalb gibt es nur einen Weg, wie wir uns vor den Gefahren schützen können, die von Glyphosat ausgehen: Ein EU-weites Verbot der Chemikalie muss her — bis die Hinweise auf die krebserregenden Eigenschaften der Substanz wissenschaftlich entkräftet worden sind. Sorgen wir jetzt mit öffentlichem Druck dafür, dass sich die Regierungen der EU-Mitglieder in Brüssel gegen eine Wiederzulassung von Glyphosat einsetzen!

Die Chemieindustrie ist ein mächtiger Gegner — aber wir wissen, dass wir den Kampf gegen Monsanto und Co. gewinnen können. Mit ihrem lautstarken Protest haben SumOfUs-Mitglieder dazu beigetragen, dass die US-amerikanische Baumarktkette Lowe’s in Zukunft keine bienengefährdenden Pestizide mehr verkauft. Sorgen wir jetzt auch gemeinsam dafür, dass Monsanto nicht länger unsere Gesundheit aufs Spiel setzen kann.

Solange das Glyphosat nicht verboten ist, wird es weiter als Herbizid auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf Spielplätzen versprüht und die Gesundheit unzähliger Menschen gefährden.

Fordern Sie die Regierungen der EU-Mitglieder auf, eine Wiederzulassung von Glyphosat zu verhindern!

 

UPDATE Mittwoch, 9. März:

Wir haben es geschafft! Die EU-Kommission konnte gestern keine Wiederzulassung von Glyphosat beschließen. Der Druck aus der Zivilgesellschaft war so groß, dass mehrere EU-Länder ihrer Zustimmung verweigert haben.

Das Verschieben der Entscheidung bedeutet jedoch nicht das Ende für Glyphosat. Spätestens im Mai steht Monsantos Gift erneut zur Debatte.

Jetzt heißt es: Am Ball bleiben und dafür sorgen, dass Glyphosat auch bei der nächsten Abstimmung nicht wiederzugelassen wird!

Unterschreiben Sie heute noch unsere Petition und teilen Sie die Kampagne mit Freunden und Bekannten!

Zur Petition bitte hier klicken!

Foto: screenshot youtube The Conscious Resistance

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NACHTRAG:

Wie die britische Zeitung „The Guardian“ in ihrer Ausgabe vom 17. Mai berichtet, soll der Vorsitzende des Sitzungsausschusses der WHO, welche über die Neuzulassung von Glyphosat entscheidend mitwirkt, eine Spende in Höhe von 500.000 € aus der Industriegruppe Croplife International, welche unter anderem Monsanto, Dow und Syngenta repräsentiert, erhalten haben. 

Den Artikel im Original kann man hier lesen: UN/WHO panel in conflict of interest row over glyphosate cancer risk




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