Initiative gegen Glyphosat

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Initiative gegen Glyphosat

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat (EBI)

Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend!

Das Pestizid Glyphosat ist aus der deutschen Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Nicht, weil es unentbehrlich wäre, sondern weil es sich durch den massiven Einsatz unkontrolliert auch auf unbehandelte Flächen ausbreitet. Verbraucher würden durch die Allgegenwärtigkeit des Mittels in der Lebensmittelproduktion täglich mehrere Portionen davon aufnehmen.




Fündig wurden beispielsweise das Umweltinstitut München bei Bier und Ökotest bei Getreideprodukten. Im aktuell laufenden Wiederzulassungsverfahren für Glyphosat – das weltweit meistgenutzte Unkrautvernichtungsmittel – gibt es so manche Ungereimtheiten. So haben die Hersteller die wichtigsten Studien selbst geschrieben und halten diese bis heute unter Verschluss. Wichtige unabhängige Studien sind im Zulassungsverfahren systematisch ausgeschlossen oder falsch interpretiert worden. Und die Prüfbehörden? Verteidigen bis heute die Position, dass Glyphosat ungefährlich ist, obwohl ihnen schwere Fehler bei ihrer Bewertung nachgewiesen werden konnten.

Neu hingegen ist die Einstufung des Mittels als wahrscheinlich krebserregend durch Wissenschaftler der WHO im vergangenen Jahr. Davor galt das seit 1974 vermarktete Glyphosat als unbedenklich für die menschliche Gesundheit. Während das Bundesinstitut für Risikoforschung in Deutschland nach wie vor an der Unbedenklichkeit festhält, haben einige Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und  Hamburg den Einsatz auf öffentlichen Flächen  verboten.




2017 entscheidet die EU: Darf das Ackergift weiter auf unsere Felder gespritzt werden? Monsanto, Bayer und Co. kämpfen mit aller Macht für ihren Bestseller. Wir halten dagegen – mit einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI). Bis Ende Juni brauchen wir eine Million Unterschriften!

Es gibt verschiedene und vielfältige Möglichkeiten sich zu informieren und zu engagieren. Wir haben dazu hier ein paar interessante Links für Euch zusammen gestellt. Macht Euch bitte selbst ein Bild und bedenkt dabei, dass es hier um Eure Gesundheit geht und um die Artenvielfalt auf unseren Wiesen und Feldern. Wir haben auch eine Verpflichtung und Verantwortung unseren Kindern und Enkeln gegenüber, überlassen wir unser Leben nicht dem Chemiemonopol Bayer / Monsanto!

Hier geht es zur Unterschriftenliste der Europäischen Bürgerinitiative!

Links zu weiteren Informationen:

Was kann ich gegen Glyphosat tun (Greenpeace)

Greenpeace Test bei Weinen und Säften

Glyphosat in deutschem Bier

Text+Fotos auszugsweise: Campact, Greenpeace, Umweltinstitut München e.v.


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Petition gegen EU Vorschlag Monsantos Glyphosat für weitere 15 Jahre zuzulassen

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Monsantos meistverkauftes Unkrautvernichtungsmittel Roundup ist wahrscheinlich krebserregend — und soll trotzdem weitere 15 Jahre auf unseren Feldern versprüht werden.

Wir haben nur noch wenige Tage, um das zu verhindern!

Roundup enthält die Chemikalie Glyphosat, die im Verdacht steht, bösartige Erkrankungen des Lymphsystems zu verursachen. Schon Anfang März will die EU-Kommission über eine Wiederzulassung von Glyphosat entscheiden — und es sieht ganz danach aus, als plane sie Monsantos Geschäfte und nicht unsere Gesundheit schützen.

Doch wir haben eine letzte Chance: Mit einem klaren Nein zu Glyphosat können die europäischen Regierungen die fatale Entscheidung der EU-Kommission noch stoppen!

Mit ihrem Vorhaben ignoriert die EU-Kommission die Bedenken von hunderttausenden Verbrauchern und überhört gleichgültig die Warnungen von immer mehr Wissenschaftlerinnen — nicht zuletzt den Experten der WHO, die Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ einstufen. Stattdessen verlässt sie sich bei ihrer Bewertung auf unveröffentlichte Studien der Chemiekonzerne!

Besonders besorgniserregend: Glyphosat ist überall. Glyphosat ist überall. Wir wussten bereits, dass die Chemikalie in Muttermilch, Honig und Urin nachgewiesen wurde. Erst heute wurde bekannt, dass Rückstände von Glyphosat auch in 14 der beliebtesten deutschen Biersorten gefunden wurden.




Deshalb gibt es nur einen Weg, wie wir uns vor den Gefahren schützen können, die von Glyphosat ausgehen: Ein EU-weites Verbot der Chemikalie muss her — bis die Hinweise auf die krebserregenden Eigenschaften der Substanz wissenschaftlich entkräftet worden sind. Sorgen wir jetzt mit öffentlichem Druck dafür, dass sich die Regierungen der EU-Mitglieder in Brüssel gegen eine Wiederzulassung von Glyphosat einsetzen!

Die Chemieindustrie ist ein mächtiger Gegner — aber wir wissen, dass wir den Kampf gegen Monsanto und Co. gewinnen können. Mit ihrem lautstarken Protest haben SumOfUs-Mitglieder dazu beigetragen, dass die US-amerikanische Baumarktkette Lowe’s in Zukunft keine bienengefährdenden Pestizide mehr verkauft. Sorgen wir jetzt auch gemeinsam dafür, dass Monsanto nicht länger unsere Gesundheit aufs Spiel setzen kann.

Solange das Glyphosat nicht verboten ist, wird es weiter als Herbizid auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf Spielplätzen versprüht und die Gesundheit unzähliger Menschen gefährden.

Fordern Sie die Regierungen der EU-Mitglieder auf, eine Wiederzulassung von Glyphosat zu verhindern!

 

UPDATE Mittwoch, 9. März:

Wir haben es geschafft! Die EU-Kommission konnte gestern keine Wiederzulassung von Glyphosat beschließen. Der Druck aus der Zivilgesellschaft war so groß, dass mehrere EU-Länder ihrer Zustimmung verweigert haben.

Das Verschieben der Entscheidung bedeutet jedoch nicht das Ende für Glyphosat. Spätestens im Mai steht Monsantos Gift erneut zur Debatte.

Jetzt heißt es: Am Ball bleiben und dafür sorgen, dass Glyphosat auch bei der nächsten Abstimmung nicht wiederzugelassen wird!

Unterschreiben Sie heute noch unsere Petition und teilen Sie die Kampagne mit Freunden und Bekannten!

Zur Petition bitte hier klicken!

Foto: screenshot youtube The Conscious Resistance

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NACHTRAG:

Wie die britische Zeitung „The Guardian“ in ihrer Ausgabe vom 17. Mai berichtet, soll der Vorsitzende des Sitzungsausschusses der WHO, welche über die Neuzulassung von Glyphosat entscheidend mitwirkt, eine Spende in Höhe von 500.000 € aus der Industriegruppe Croplife International, welche unter anderem Monsanto, Dow und Syngenta repräsentiert, erhalten haben. 

Den Artikel im Original kann man hier lesen: UN/WHO panel in conflict of interest row over glyphosate cancer risk




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Gesünder Leben – Mein Bio-Hochbeet

In Zeiten von Lebensmittelskandalen, Glyphosat, Monsanto und ständig neuen Lebensmittelwarnungen, habe ich mir Gedanken über meine Ernährung und die meiner Familie gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich selbst den großen Bio-Marken nicht mehr trauen kann. Ich versuche schon so oft es geht regional einzukaufen, aber nichts ist wohl gesünder und schmeckt besser, als eigen angebautes Bio-Obst und -Gemüse. Was lag da näher, wenn man keinen Garten besitzt, ein eigenes Beet anzulegen. Ich entschied mich für ein Hochbeet mit Bio-Qualität.

Wenn Ihr auch mit dem Gedanken spielt Eure Nahrung umzustellen auf Gesund und Bio und Ihr noch Tipps und Hinweise sucht, bleibt einfach dran an meinem Blog, er wird ständig aktualisiert und Ihr könnt von Anfang an dabei sein vom Aufbau bis zur Ernte. Begleitet mich und lasst einfach Eure Meinung dazu hier!




Schritt 1 Material besorgen und zuschneiden. Meine Beete sollen die Maße 200cm x 100cm x 50cm haben, unbehandelte Bretter fand ich auf meiner Arbeit. Das zugeschnittene Kantholz dient der Eckverstärkung.

Brett mit 5cm Stärke  25cm Höhe  Kantholz für die Eckverstärkung

Schritt 2 Nachdem das Holz zugeschnitten wurde, sollten noch folgende Materialien besorgt werden. Schrauben, Maschendraht und Jute. Schrauben ist klar, damit wird der Holzrahmen des Hochbeetes befestigt. Maschendraht gegen Wühlmäuse und Jute zum Auskleiden der Innenwände gegen schnelles Verfaulen des Holzrahmens.

Schritt 3 Die zugesägten Holzteile zusammenbauen, das Kantholz in den Ecken etwa 5cm über den Rand hinaus befestigen, so hat die nächste Reihe, die dann oben drauf gesetzt wird schon mal eine gute Stabilisierung und die Bretter können gut angeschraubt werden. Zur Verstärkung habe ich auf der oberen Reihe noch Eckwinkel aufgesetzt. Es ist egal wie hoch man sein Beet baut, ich habe es auf 50cm gebaut.

Wenn beide Teile aufeinander befestigt sind, wird der Maschendraht am Boden festgenagelt. Dieser dient zum Schutz gegen Wühlmäuse etc. aber nur, wenn die Stärke der Maschen entsprechend klein ist, in meinem Fall 13mm. Danach werden die Beetinnenseiten mit Jute verkleidet, gegen schnelles Verfaulen der Holzwand. Wie gesagt immer daran denken, dass alle verwendeten Teile unbehandelt und Schadstofffrei sind, es soll ja ein Biobeet werden.

    

 

Schritt 4

Jetzt kommen wir zum Befüllen der Hochbeete.

Im unteren Teil wird das Hochbeet mit Rindenmulch, Ästen und Laub befüllt. Danach kommt eine Schicht Pferdemist und der Rest wird mit gedämpften oder ungedämpften Mutterboden aufgefüllt. Dies ist immer eine Frage des Geldes. Der ungedämpfte Mutterboden kostet in der Regel 1/5 weniger als gedämpfter Mutterboden. Der Vorteil bei gedämpften Mutterboden, hier dauert es bedeutend länger, bis sich Unkraut wieder vermehren kann. Aber bei einem Hochbeet, dass dem Anspruch nach in Bioqualität enstehen soll, ist es wohl eher unbedeutend, ob gedämpft oder ungedämpft. Schnell noch ein paar Regenwürmer eingesetzt und dann kann gesät werden.

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Schritt 5

Die Ernte!

Jetzt ist es endlich soweit, das Unkraut ist gezupft und die Saat regelmäßig bewässert. Die ersten Bio-Kohlrabis wachsen und gedeihen schon prächtig.

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Fortsetzung folgt….





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